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Zertifikat ISO 9001:2000/DIN EN ISO 14001:2005

Kaminöfen

Heizen mit Sinn und Verstand

Den Kamin richtig nutzen

Heizkamine und Kaminöfen liegen im Trend. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und kann daher in der Energieversorgung eine wichtige Role bei der Schonung der Ressourcen spielen.Andererseits entstehen bei der Verbrennung von minderwertigen Holz in alten schlecht gewarteten Öfen und bei ungünstigen Berbrennungsbedingungen unnötig viele Emissionen: Treibhausgase, die das Klima schädigen, und Schadstoffe, die die Gesundheit belasten.

Das Umweltbundesamt hat ermittelt, dass die Feinstaubemissionen durch Holzfeuerungen aus Haushalten und Kleingewerbe insgesamt so hoch wie die des Straßenverkehrs.

Die Regierung von Unterfranken gibt daher folgende Hinweise:

Achten Sie beim Betrieb Ihres Heizkamins oder Kaminofens nicht nur auf Ihre Behaglichlkeit und Ihre Energiekosten, sondern denken Sie auch daran, dass Klima und sowohl Ihre Gesundheit auch die Ihrer Nachbarn möglichst wenig zu belasten!

Das beginnt schon bei der Wahl des geeigneten Brennstoffs: Nur unbehandeltes, lufttrockenes Holz in stückiger Form (als Scheitholz, Hachschnitze sowie Reisig und Zapfen oder als Pressling (Holzbriketts oder Pellets) darf in Heizkaminen und Kaminöfen verbrannt werden. Feuchtes oder behandeltes Holz (gestrichenes, lackiertes, beschichtetes, mit Holzschutzmittel versehenes oder verleimtes Holz z.B. als Sperrholz, Span- oder Faserplatte gehören ebenso wie Abfälle nicht in den Kamin oder Ofen. Beachten Sie immer die Feuerstättenherstellerangaben.

Holz in lufttrockenen Zustand hat einen Wassergehalt von ca. 20 %. Dafür werden je nach Holzart Lagerzeiten von 1 - 3 Jahren benötigt.

Verfeuern Sie auch keinen Weihnachtsbaum. Das in feuchtem Holz enthaltene Wasser muss bei der Verbrennung erst verdampft werden. Dafür geht zu viel Energie verloren. Sie würden bei feuchtem Holz gegenüber lufttrockenen Holz ungefähr die doppelte Menge an Brennmaterial benötigen um die gleiche Heizleistung zu erhalten.

Außerdem wird durch den hohen Wassergehalt die Verbrennungstemperatur herabgesetzt. Verstärkte Ruß-, Teer- und Rauchbildung und die Gefahr einer Kaminversottung bzw. Gefahr eines Rußbrandes im Rauchrohr und/oder Kamin sind die Folge.

Offene Kamine sind nicht für die Dauerbeheizung von Wohnräumen zugelassen und dürfen daher nur gelegentlich betrieben werden.

Fachkundige Beratung zum Einbau und dem einwandfreien Betrieb des Kamins oder Ofens bieten die Kaminkehrermeister vor Ort.

Seit dem 1. Januar 2015 gelten neue Grenzwerte für Feinstaub und Kohlenmonoxid. Wer eine Holzheizung besitzt, sollte deshalb prüfen, ob die Anlage die Werte einhält oder mit einem Staubfilter nachgerüstet werden kann.

Ein Ofen gehört ins Haus

Vor Aufstellung eines Ofens den Kaminkehrer fragen

Kaminofen

Darauf sollten Sie unbedingt achten!

Holzfeuer braucht zweimal Luft

Ein Kaminofen soll einen großen (hohen) Brennraum haben, damit die bei der Verbrennung von Holz sichtbaren langen Flammen (Gasflammzone) ausreichend Zeit zum Ausbrennen haben. Diese Gasflammzone entsteht weil rund 83% (Gewicht) der brennbaren Holzsubstanz zunächst in einen gasförmigen Zustand umgewandelt wird und dann erst verbrennt.

80% des Bedarfs an Verbrennungsluft (Primärluft) ist bei einem Holzfeuer für die Holzzersetzung, die Holzgasbildung (Gasflammzone) und für den Abbrand der dabei entstehenden Holzkohle notwendig.

20% der Verbrennungsluft (Sekundärluft) soll möglichst warm der Gasflammzone zugeführt werden. Diese Sekundärluft sorgt neben dem großen (hohen) Brennraum für den vollständigen Ausbrand der Gasflammzone. Dadurch ist eine schadstoffarme Verbrennung gewährleistet.

Die Wärmeabgabe Ihres Kaminofens darf nicht durch die Verringerung der Verbrennungsluftzufuhr geregelt werden, weil ansonsten das Holzgas (Gasflammzone) nicht mehr vollständig ausbrennen kann.
Die Wärmeabgabe ist nur durch eine mäßige, aber regelmäßige Brennstoffzufuhr zu regeln.

Was Sie noch beachten sollten
  • Lassen Sie Ihren Ofen nach erfolgter Installation von Ihrem zuständigen bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger abnehmen. Im möglichen Schadensfall gibt es dann keinen Ärger mit der Feuerversicherung.
  • Verbrennen Sie nur gut abgelagertes und trockenes Holz (Restfeuchte unter 20%). So vermeiden Sie Nachbarschaftsbeschwerden. Holzfeuchtemessgeräte gibt es im Fachhandel für etwa 40 € zu kaufen.
  • Achten Sie auf eine ständig ausreichende Verbrennungsluftzufuhr (fragen Sie Ihren Schornsteinfeger vor der Installation von Dunstabzugsanlagen, Wäschetrocknern oder Abluftanlagen in WC's.
  • Ihr Ofen ist kein Ersatz für die Mülltonne. Müll verwandelt sich bei der Verbrennung sehr oft in giftige Gase, die den Ofen zerstören können und ein Gesundheitsrisiko für Mensch und Natur sind.


Haben Sie weitere Fragen, dann wenden Sie sich bitte an uns.

Ein schönes Gefühl, sich geborgen und sicher zu fühlen
Ein schönes Gefühl, sich geborgen und sicher zu fühlen

Wärme und Geborgenheit -
Urbedürfnisse des Menschen

Was alt bewährt, wird heute wieder neu entdeckt: die Behaglichkeit eines Holzfeuers.
Ein knisterndes Holzfeuer vermittelt Geborgenheit und Gemütlichkeit. Die natürliche Strahlungswärme eines Kaminofens steigert das Wohlbefinden.
Ein angenehmes Raumklima entsteht.

Was Sie vor dem Kauf eines Kaminofens beachten sollten

Fragen Sie zunächst Ihren zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister ob in Ihrem Hause oder in der Nähe Ihrer Wohnung ein geeigneter Schornstein für den Anschluss eines Kaminofens vorhanden ist.

Er kann Ihnen auch sagen ob die gesetzlich vorgeschriebenen Mindestabstände zu brennbaren Bauteilen eingehalten werden.

Weiter kann er die ausreichende Verbrennungsluftversorgung (pro 1 kW Nennheizleistung mind. 4 m³ Rauminhalt) ermitteln, denn für die Verbrennung von 10 kg Holz werden cirka 40 m³ Luft benötigt.

Haben Sie einen ausreichenden und trockenen Lagerplatz für den Holzvorrat. Eventuell auch einen Säge und Spaltplatz.

Wenn ja, dann ermitteln Sie die den notwendigen Heizleistungsbedarf in kW für den Kaminofen.
Dieser sollte 1 kW für ~15 m³ Rauminhalt nicht überschreiten.

Beispiel:
Wohnzimmer 4,5 x 6,0 x 2.30 = 62 m³
Heizleistung ~ 4,0 – 5,0 kW.

Das Ü-Zeichen

Die Heizleistung des Kaminofens können Sie auf dem gut sichtbar angebrachten „Ü-Zeichen“ oder „CE-Zeichen“ ablesen.

Das „Ü-Zeichen“ bedeutet:
Übereinstimmungserklärung des Herstellers nach vorheriger Prüfung des Bauproduktes durch eine anerkannte Prüfstelle (z.B. Rheinbraun oder Deutsche Kohle Marketing GmbH, usw.).

Das „CE-Zeichen“ besagt, dass das Produkt den Sicherheitsanforderungen der betreffenden Richtlinien genügt. Das „CE-Zeichen“ muss ab dem 1.7. 2006 gut sichtbar an der Feuerstätte angebracht sein. Typenschild bzw. Produktunterlagen müssen diverse Angaben enthalten: Schadstoffemission (Kohlenmonoxidgehalt, Staubanteil), Förderdruck, Abgastemperatur, Heizleistung, Energieeffizienz, zugelassene Brennstoffe.

Lassen Sie sich im Zweifelsfalle von Ihrem zuständigen Schornsteinfeger beraten.

Schornsteinfeger-Hilfe für krebskranke Kinder

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