Brandschutz
Energieeinsparung
Energieberatung
Umweltschutz
Schlotfeger
Zertifikat ISO 9001:2000/DIN EN ISO 14001:2005

Zertifizierung

Qualitätsstandards nach ISO 90001 / 14001

Ziel der Qualitätssicherung ist es, eine dauerhafte fachliche Kompetenz für die Tätigkeit als Schornsteinfeger und Dienstleister.

Erreicht wird dies durch zusätzliche Eingangsvoraussetzungen, die für das Erlangen der Qualifikation notwendig sind und eine beständige Überwachung, welche die handelnde Personen zwingt, sich systematisch weiterzubilden und damit die Kompetenz aufrechtzuerhalten. Das Schornsteinfegerhandwerk mit seinen Innungsbetrieben ist das erste Gesamthandwerk das nach DIN EN ISO 9001:2000 und DIN EN 14001:2005 von der LGA intercert zertifiziert worden ist.

Unser Betrieb beteiligt sich aktiv an dieser freiwilligen Qualitätssicherung.

Von unserer neuen Qualitätsnorm profitieren Sie als Kundin oder Kunde ganz besonders.

Unser System zahlt sich aus. Von der Ausführung der praktischen Arbeiten bis hin zur Büroorganisation wird auf allen Ebenen nach klaren, einheitlichen Regeln verfahren.Dadurch arbeiten wir effektiver, rationeller und wirtschaftlicher.

Für Sie bedeutet das: Ihr Schornsteinfeger hat mehr Zeit für die Kundenbetreuung, die Beratung bei feuerungstechnischen Fragen, bei der Beratung zur Energieeinsparung und bei der Planung von Um- und Neubau.

Ihre Sicherheit hat für uns oberste Priorität. Die Sicherheit darf nicht dem Zufall überlassen werden. Das Schornsteinfegerhandwerk sorgt für die Betriebs- und Brandsicherheit von Feuerungs- und Lüftungsanlagen sowie den Umweltschutz. Ihr Schornsteinfeger sorgt dafür, dass Ihre Anlage sicher, energiesparend und mit geringem Schadstoffausstoß betrieben wird. Dies dient dem Schutz Ihrer Gesundheit, der Energieeinsparung und letztendlich unserer Umwelt.

Qualität macht sich bezahlt. Auch für Sie.

Von Ihrem zertifizierten Schornsteinfegerbetrieb profitieren Sie durch einen erstklassigen Service und Termintreue. Wir bieten Ihnen eine klare Übersicht über alle anfallenden Leistungen und Kosten.

Für Sie mit Sicherheit ein gutes Gefühl - für uns die Bestätigung, unserem Slogan voll und ganz gerecht zu werden:

 

"Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger"


Auszug aus dem Managementhandbuch des Schornsteinfegerhandwerks:

 

1.                Allgemeines zur Organisation des Schornsteinfegerhandwerks

und zum Qualitäts- und Umweltmanagementsystem

1.1       Qualitäts- und Umweltpolitik

Der Beruf des Schornsteinfegers nimmt im Handwerk eine Sonderstellung ein. Als staatlich  beliehener Unternehmer und zugleich selbständiger Gewerbetreibender führt der Schornsteinfeger in seiner Eigenschaft als Bezirksschornsteinfegermeister in einem Kehrbezirk öffentliche und handwerkliche Tätigkeiten aus, die das Handwerk auch in Zukunft vor besondere Aufgaben stellt. Zum einen verlangt die exponierte Stellung ein hohes Maß an Umsicht und Flexibilität, um einen sachgerechten Interessenausgleich zwischen Kunden, Politik, Verwaltung, Marktpartnern und Mitarbeitern zu finden, zum anderen gilt es, die Berufsgrundlagen auch in einem vereinten Europa zu bewahren und weiter zu entwickeln.

 

Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit steht der Kunde. Ihn zufrieden zu stellen und gleichzeitig den gesetzlichen Auftrag hinsichtlich Feuersicherheit (Betriebs- und Brandsicherheit), Umwelt- und Klimaschutz, Schonung der Energiereserven und Gesundheitsschutz zuverlässig zu erfüllen, ist unser oberstes Ziel.

 

Wir sehen in der Erhaltung eines gleichbleibend hohen Qualitäts- und Umweltstandards unserer Dienstleistungen eine wichtige gemeinsame Aufgabe von

 

Bundesverband

Landesinnungsverbänden

Innungen

Bezirksschornsteinfegermeisterinnen/Bezirksschornsteinfegermeistern

Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern.

 

Konkrete Aussagen zu jährlichen Qualitäts- und Umweltzielen sowie zum Umweltprogramm sind für jede Organisationsebene formuliert.

 

Damit die genannten Ziele erreicht werden, hat sich das Schornsteinfegerhandwerk entschlossen, ein wirksames und wirtschaftlich vertretbares Qualitäts- und Umweltmanagementsystem auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001 und 14001 zu erstellen, einzurichten und in allen Bereichen seiner Organisation aufrecht zu erhalten. Dadurch soll dem Kunden und dem Gesetzgeber weiterhin Gewähr für die Zuverlässigkeit unserer Leistungen geboten werden.

 

Durch eine klare Formulierung und transparente Darstellung der vom Schornsteinfegerhandwerk zu wahrenden öffentlichen Interessen und der kundenbezogenen Anforderungen an unsere Dienstleistungen soll eine hohe Akzeptanz erreicht werden.

 

Der Schornsteinfeger nimmt als “Glücksbringer” in unserer Gesellschaft eine positive Stellung ein. Es ist die einheitliche Philosophie unserer Organisation, dieses positive Bild, welches sich auch in unserem Slogan

 

“Zum Glück gibt`s den Schornsteinfeger”

 

widerspiegelt, in der täglichen Arbeit, z.B. durch Einhaltung von Termin, Qualität und Preis,  durch neutrale Beratung und freundliches Auftreten, umzusetzen.

Die Einhaltung solcher Forderungen, die eine stetige Verbesserung der Qualitäts- und Umweltstandards unserer Dienstleistungen zum Ziel haben, setzt voraus, dass ausschließlich gut ausgebildete Mitarbeiter beschäftigt werden.

 

Schulung und Motivation der im Schornsteinfegerhandwerk Tätigen ist eines unserer wichtigsten Ziele. Erreicht wird dies sowohl durch ständige Information und Weiterbildung, als auch durch Einbindung der Mitarbeiter in Entscheidungsprozesse. Das trägt gleichzeitig zur Sicherung der Arbeitsplätze bei und steigert die Dienstleistungsqualität.

 

Trotz öffentlich-rechtlicher Einbindung und Vorgaben wird das Gebot der Wirtschaftlichkeit und der rationellen Arbeitsausführung beachtet. Die ständige Überwachung von Prozessen und Abläufen soll unseren  Betrieben eine möglichst kostengünstige Abwicklung der Dienstleistungen beim Kunden ermöglichen und so zu ihrem unternehmerischen Erfolg beitragen.

 

Wir wollen in besonderem Maße den vorbeugenden Brandschutz, den sicheren Betrieb von Feuerungs- und Lüftungsanlagen, die Energieeinsparung und den Umwelt- und Klimaschutz fördern. Dabei wird auch die neutrale Beratung von Haus- und Wohnungseigentümern eine wichtige Stelle einnehmen, die der Steigerung der Lebensqualität gerecht wird. Besonders werden wir auch bei unseren Arbeitsverfahren umweltrelevante Vorgaben und Ziele beachten und laufend ergänzen.

 

Jeder Mitarbeiter hat die Verpflichtung, unabhängig davon, wo er tätig ist, auf Missstände, welche die Belange der Qualitäts- und Umweltpolitik beeinträchtigen können, hinzuweisen.

 

Alle Führungskräfte in unseren Verbänden (Bundesverband, Landesinnungsverbände und Innungen), sowie alle Bezirksschornsteinfegermeister verpflichten sich, diese Grundsätze in ihrem Bereich zu beachten und umzusetzen. Jedem Mitarbeiter wurde die Qualitäts- und Umweltpolitik des Bundesverbandes und seiner angeschlossenen Organisationen und Mitgliedsbetriebe bekannt gemacht.

 

Beyerstedt                                      Thomas                                      Arndt

Bundesinnungsmeister                  QM/UM-Beauftragter                   Hauptgeschäftsführer

 

1.1.1 Ziele und Aktivitätenplan des Bundesverbandes (QM/UM-Programm)

Die konkreten Ziele und Aktivitäten, die aus der QM/UM-Politik resultieren, sind im Ziele- und Aktivitätenplan des Bundesverbandes beschrieben. Der Plan wird jährlich von der Geschäftsleitung aktualisiert und mit Erledigungsvermerken/Terminen versehen (F: A 1.1.1-01).

 

1.1.2 Ziele und Aktivitätenplan der OE

Abgeleitet von den Zielen des Bundesverbandes erstellt jede OE ihren eigenen Plan. Durchgängige Ziele sind vom Bundesverband bis zu den Einzelbetrieben erkennbar. (F: A 1.1.1-01)

 

1.2       Gesetzliche Vorgaben

 

Für den Bezirksschornsteinfegermeister als sogenannter „beliehener Unternehmer“, der einerseits als Gewerbetreibender ein Handwerk ausübt, andererseits gleichzeitig ein mit öffentlichen Aufgaben betrauter Unternehmer ist, gelten eine Reihe von rechtlichen Vorschriften, die ihn zum einen als normalen Gewerbetreibenden und Betriebsinhaber, andererseits aber auch nur in seiner besonderen Eigenschaft als Bezirksschornsteinfegermeister betreffen. Das Verzeichnis der Rechtsvorschriften gibt in alphabetischer Reihenfolge einen Überblick über die einschlägigen Gesetze und Verordnungen, die auf Bundesebene gelten. Daneben gibt es eine Reihe von Vorschriften, die dem Landesrecht zuzuordnen sind, wie die Kehr- und Überprüfungsordnungen und Kehr- und Überprüfungsgebührenordnungen, Bauordnungen und andere länderspezifische Gesetzesvorschriften.

 

Im Verzeichnis der Rechtsvorschriften-Basisliste A 1.2-01 sind alle wesentlichen, für das Gesamthandwerk gültigen Rechtsvorschriften aufgeführt.

Ergänzende Rechtsvorschriften, die nur für eine OE Gültigkeit haben, sind im organisationsspezifischen Teil (OT) im Formblatt F: A 1.2-01 aufgelistet.

 

1.3       Aufbau – Organisation

Der Aufbau und die Organisation des Schornsteinfegerhandwerks ergibt sich im wesentlichen aus der Handwerksordnung, der Gewerbeordnung und dem Schornsteinfegergesetz.

 

1.3.1    Aufbau der Organisation des Schornsteinfegerhandwerks

 

Der Bezirksschornsteinfegermeister gehört als Gewerbetreibender dem Handwerk an. Für ihn gilt daher die Handwerksordnung. Im Gegensatz zu anderen Handwerksberufen wird er jedoch von der zuständigen Behörde auf einen bestimmten Kehrbezirk bestellt. Näheres regelt das Schornsteinfegergesetz.

 

Die Organisation des Handwerks ergibt sich ihrerseits aus dem 4. Teil der Handwerksordnung (§§ 52 bis 116 HWO).

 

Im 1. Abschnitt dieses Gesetzes sind die Handwerksinnungen,

im 2. Abschnitt die Innungsverbände (Landes- und Bundesinnungsverbände) geregelt.

Im 3. und 4. Abschnitt die Kreishandwerkerschaften und die Handwerkskammern.

 

Die Mitgliedschaft in den Innungen (Körperschaften des öffentlichen Rechts), der Innungen in den Landesinnungsverbänden und der Landesinnungsverbände im Bundesinnungsverband ist freiwillig. Die Landesinnungsverbände und der Bundesinnungsverband sind juristische Personen des privaten Rechts, die mit Genehmigung der Satzung durch den Landes- bzw. den Bundesminister für Wirtschaft Rechtsfähigkeit erlangen.

 

Die Mitgliedschaft in den Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern ist hingegen Pflicht. Aus den gesetzlichen Vorgaben (§§ 52 bis 85 HWO) ergibt sich der organisatorische Aufbau des Schornsteinfegerhandwerks, der im nachfolgenden Organigramm dargestellt ist.

 

 

Organigramm Gesamthandwerk

 

1.3.2    Aufbau der Organisationsebenen (OE)

 

Die Aufgabe und Rechtsstellung der im 4. Teil der Handwerksordnung vorgegebenen Organisationen, ihre Organe, ihre Verwaltung und die Rechtsverhältnisse ihrer Mitglieder sind, soweit gesetzlich nicht anders bestimmt, durch die Satzung zu regeln. Sie stellt innerorganisatorisches Recht dar und ist Gesetz im materiellen Sinne für den Verband selbst und seiner Mitglieder.

 

Aus den Satzungen und den Vorschriften der Handwerksordnung ergibt sich der organisatorische Aufbau des ZIV, der LIV, der Innungen und Bildungsstätten.

 

Organigramme der OE sind im organisationsspezifischen Teil enthalten.

 

 

1.3.3    Geschäftsbereiche

Die Aufgaben von ZIV, LIV, Innungen und berufseigenen Bildungsstätten gehen aus den jeweiligen Satzungen hervor. Der Aufgabenbereich für einzelne Positionen (Ehrenamtsträger/Angestellte) ist in Stellenbeschreibungen F: A 1.3.3-01 festgelegt.

 

1.3.4    QM/UM-Beauftragte

Entsprechend den Organisationsebenen und Einrichtungen im Schornsteinfegerhandwerk sind Qualitäts- und Umweltbeauftragte benannt. Ihre Aufgabe ist die Umsetzung der Qualitäts- und Umweltpolitik unter Berücksichtigung der fachlichen Aspekte ihrer Organisationsebene. Sie sind fachlich und führungsmäßig den Beschlußorganen unterstellt. Die Beschlussorgane stellen sicher, dass dem QUB Befugnisse, personelle Unterstützung und finanzielle Mittel zur Umsetzung der Vorgaben und Ziele des Managementsystems gewährt werden.

 

Zu den wesentlichsten Aufgaben zählen:

 

-         Überwachung aller qualitätsrelevanter Prozesse

-         regelmäßige Information und Schulung der Mitarbeiter und Ehrenamtsträger

-         Berichterstattung an die oberste Leitung

-         Planung der jährlichen Audits

-         Betreuung der Auditoren

-         Auswertung, Bewertung und Zusammenfassung der Auditergebnisse

-         Selbstbewertungseiner Organisationsebene

-         Teilnahme an Jahrestagungen der QUB

-         Auswahl neuer Auditoren

 

Für folgende Organisationsebenen und Einrichtungen sind QM/UM-Beauftragte benannt:

 

-          Bundesverband (ZIV)

-          Landesinnungsverbände (LIV)

-          Innungen / Messgeräteprüfstände

-          Bildungsstätten

-          Einzelbetriebe

 

Bundesverband (ZIV)

Der QM/UM-Beauftragte des Bundesverbandes koordiniert die Tätigkeiten auf den vorgenannten Organisationsebenen. Zu diesem Zweck werden jährlich entsprechende Fachtagungen der QM/UM-Beauftragten unter der Leitung des ZIV durchgeführt. Der QM/UM-Beauftragte des Bundesverbandes ist befugt, Qualitäts- und Umweltprogramme fortzuschreiben. In Absprache mit LIV, Innungen und Bildungsstätten erstellt er außerdem die Auditpläne und ist verantwortlich für die Berichterstattung gegenüber der Geschäftsleitung.

 

Beim Bundesverband ist als QM/UM-Beauftragter der jeweilige Vorstand Berufsbildung benannt.

 

Landesinnungsverbände/Innungen

 

Die Aufgaben der QM/UM-Beauftragten werden bei den Landesinnungsverbänden und Innungen durch die für die Berufsbildung zuständigen Vorstandsmitglieder wahrgenommen. Andere Regelungen sind in den Organigrammen dokumentiert und in Stellenbeschreibungen festzulegen.

 

Berufseigene Bildungsstätten

Die Aufgaben der QM/UM-Beauftragten werden bei den Bildungsstätten durch den Schulleiter wahrgenommen. Andere Regelungen sind in den Organigrammen dokumentiert und in Stellenbeschreibungen festzulegen.

 

Einzelbetriebe

In den Einzelbetrieben ist immer der BSM der Zuständige Qualitäts- und Umweltbeauftragte Im Falle der Bestellung eines Vertreters oder Stellvertreters nimmt dieser die Aufgaben wahr.

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